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Spezielle Vorlesungen for Future am globalen Aktionstag für das Klima

Hochschullehrer*innen demonstrieren anlässlich des vierten weltweiten Klimaaktionstags mit speziellen Lehrveranstaltungen für ausreichenden Klimaschutz

27.11.2019, Berlin – Die Wissenschaftsinitiative Scientists for Future ruft erneut Hochschullehrer*innen aller Disziplinen zu klimafokussierten Lehrveranstaltungen am weltweiten Aktionstag am kommenden Freitag auf. Über 190 Veranstaltungen im In- und Ausland wurden bisher auf der entsprechenden Webseite  lecturesforfuture.org angemeldet.

Klimaprotest der erklärenden Art

Professor Fensterle von der Initiative Scientists for Future begründet die Aktion: „Als Hochschulprofessoren können wir zwar nicht streiken, aber wir haben auch die Freiheit der Lehre. Da wir als Wissenschaftler in der globalen Klimakrise unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen müssen, ersetzen wir deshalb normale Lehrveranstaltungen durch solche mit einem Klimafokus.“ Die Aktion kann sich auf eine breite Mehrheit der Bevölkerung berufen, denn das aktuelle Wissenschaftsbarometer stellt fest: 75 Prozent der Bevölkerung denken, dass sich Forschende zu Wort melden sollten, wenn die Politik wissenschaftliche Erkenntnisse nicht berücksichtigt.

LecturesForFuture – offen für alle Interessierten

Lehrende aller Hochschulen und Universitäten aus allen Fachrichtungen sind dazu aufgerufen, sich durch Veranstaltungen mit Fokus auf zukunftsfähiges Handeln an der Aktion zu beteiligen und Studierende sowie die breite Öffentlichkeit mit wissenschaftlicher Expertise für die globale Krise zu sensibilisieren.

Eine genaue Auflistung der bisher registrierten Veranstaltungen findet sich auf der offiziellen Webseite lecturesforfuture.org. Jeder Lehrende kann sich mit eigenen Lehrveranstaltungen an der LecturesForFuture-Aktion beteiligen und sich auf der Webseite eintragen. Außerdem sind die Medien und andere Interessierte herzlich dazu eingeladen, an den öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen.

Es ist bereits die zweite Aktion dieser Art. Dem ersten Aufruf im Juni 2019 folgten mehr als 230 Dozentinnen aus mehr als 80 Hochschulen im In- und Ausland.

Die von den Menschen verursachte Klimakrise ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen und erfordert schnelles sowie konsequentes Handeln. Dies ist wissenschaftlicher Konsens. Aus Sicht der Wissenschaft reichen die beschlossenen und geplanten Maßnahmen jedoch bei weitem nicht aus, um eine Wende in diesem Zusammenhang zu erreichen. 

Kontakt: Prof. Dr. Joachim Fensterle, Tel. , +49 2821 806 73 219
joachim.fensterle@hochschule-rhein-waal.de