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Presse

Pressemitteilungen und mehr

Pressemitteilung Österreich samt Pressespiegel (link zu Climate Change Center Austria)
Pressemitteilung Schweiz (link zu ProClim)
Pressemitteilung Deutschland hier unten im Anschluss
Videomitschnitt der Pressekonferenz in Berlin unter PM Deutschland 

Kontakt: Siehe /kontakt

Medienspiegel (ausgewählte Berichte)

Vorstellung der Scientists for Future in der Bundespressekonferenz am 12.3.2019 (https://www.bundespressekonferenz.de/pressekonferenzen/termine/archiv): Stellungnahme von Wissenschaftlerinnen & Wissenschaftlern zu den Protesten für mehr Klimaschutz

Video unter https://www.youtube.com/watch?v=V-ZD3eXKArA

Hintergrundinterviews zur Bundespressekonferenz:

Volker Quaschning über seine Motivation: https://www.facebook.com/Scientists4Future/videos/264328571137860/

Gregor Hagedorn über Dringlichkeit des Themas: https://www.facebook.com/Scientists4Future/videos/vb.884024498655996/455820448325052/?type=2&theater

Maja Göpel über ihre Motivation: https://www.facebook.com/Scientists4Future/videos/vb.884024498655996/1720193121416119/?type=2&theater

Die Spitzen der Koalition haben am 14.3. 2019 über den Kampf gegen die Erderwärmung beraten und wollen jetzt ein Klimakabinett bilden. Angehören sollen diesem Kabinett alle betroffenen Minister. Ziel ist es, „die rechtlich verbindliche Umsetzung der Klimaschutzziele für das Jahr 2030 vorzubereiten“.Zudem soll es regelmäßige Spitzengespräche zwischen der Koalition und der Autoindustrie geben.

https://www.sueddeutsche.de/politik/klimapolitik-klimakabinett-umwelt-politik-erderwaermung-verkehr-1.4368262 https://www.klimareporter.de/deutschland/kabinett-gruendet-klimakabinett

Die Information über Scientists for Future wurde auf Fridays for Future bekanntgegeben: https://fridaysforfuture.de/scientists-for-future/. Die Teilnahme von Scientists for Future an den Fridays for Future Demonstationen am 15.3.2019 wird in Dutzenden Printmedien, Beiträgen in vielen Regionalsendern, youtube Videos und durch über 100 Webseiten dokumentiert.

Aktuelle Stunde am 15.3.2019 im Deutschen Bundestag ‚Beeindruckt von Klimastreiks der Fridays for Future Bewegung‘: 

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw11-de-aktuelle-stunde-klimastreiks-628294 incl. Videos aller Redebeiträge

Eine weitere Reaktion aus dem Forschungsministerium:

https://www.bmbf.de/de/wir-handeln-nicht-erst-seit-den-protesten-8114.html

In der Folge gab es breite und mehrfache, teilweise mit Hintergrundberichten erweiterte Berichterstattung in namhaften Printmedien (Berliner Zeitung, Focus, Frankfurter Rundschau, FAZ, Handelsblatt, Heise online, Süddeutsche, Stern, Tagesanzeiger, Tagesspiegel, Taz, Welt, Zeit und viele regionale Zeitungen)

Desweiteren gab es Fernsehbeiträge bei ARD (Tagesschau und erweitert auf tagesschau.de), Deutschlandfunk, n-tv, Phoenix, RTL, ZDF (heute, morgenmagazin, Frontal 21, 3sat nano, logo Kindernachrichten) und in vielen Regionalsendern

Die Stellungnahme der Scientists 4 Future wurde durch die Helmholtz-Gesellschaft (https://twitter.com/helmholtz_de?lang=en), die Max-Planck-Gesellschaft (https://www.mpg.de/12827465/scientists-for-future), die Deutsche Meteorologische Gesellschaft (https://www.dmg-ev.de/scientists4future/), den Deutschen Wetterdienst(https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2019/3/15.html;jsessionid=0B1857A026120F12C6A76EC7354EEAB6.live11042) und viele Universitäten und Hochschulen veröffentlicht und es wurde auch auf diesen Wegen zur Unterschrift aufgerufen.

Und nicht zuletzt gab es zahlreiche internationale Resonanz in vielen Printmedien/Online-Nachrichtenportalen und auch auf wissenschaftsnahen Webseiten von nature (https://www.nature.com/articles/d41586-019-00861-z), Scientific American (https://blogs.scientificamerican.com/observations/why-scientists-should-support-the-youth-climate-strike/), und Spektrum.de (https://scilogs.spektrum.de/der-anthropozaeniker/persoenliche-mensch-natur-gedanken-anlaesslich-fridaysforfuture/).

Pressemitteilung Deutschland

Pressemitteilung für Deutschland der Initiative Scientists for Future
Berlin, den 12. März 2019

„Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“

Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt“ – so die Überschrift einer Stellungnahme von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die unter dem Namen „Scientists For Future“ die seit Wochen demonstrierenden Jugendlichen unterstützen und deren Forderungen nach schnellem Handeln wissenschaftlich bekräftigen. Bis heute (Stand 12.3.2019) haben 12.155 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz den Aufruf bereits unterzeichnet. Die Unterschriftensammlung soll bis Donnerstagabend andauern.

Dr. Gregor Hagedorn, Initiator der Initiative: „Die rasante Zustimmung, die das Statement in der Wissenschaft erhalten ist überwältigend und zeigt, wie richtig und wichtig der Protest der Schülerinnen und Schüler ist.“

Die Stellungnahme, die heute von vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Anwesenheit von Luisa Neubauer und Jakob Blasel von Fridays For Future in der Bundespressekonferenz in Berlin präsentiert wurde, fordert von der Politik, die Anliegen der jungen Generation Ernst zunehmen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Politik stehe „in der Verantwortung, zeitnah die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Insbesondere muss klimafreundliches und nachhaltiges Handeln einfach und kostengünstig werden, klimaschädigendes Handeln hingegen unattraktiv und teuer“ heißt es in dem Papier.

Prof. Dr. Maja Göpel, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) unterstützt dies: „Ökonomische Investitionen und technologische Innovationen brauchen angemessene politische Rahmenbedingungen. Dann wird der Umbau zur Nachhaltigkeit unserer Wirtschaft machbar. Das ist eine große politische Herausforderung, die breite gesellschaftliche Unterstützung braucht und den Mut, aus der Zukunft zu denken, um herkömmliche Grabenkämpfe zu überwinden.“ Den Protest der Jugendlichen sieht sie als Aufforderung an die Politik, zu handeln. „Jeden Freitag werden Unterstützung, Mut und Zukunft lauter. Das sollte die EntscheiderInnen dieser Republik motivieren.“

Prof. Dr. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW in Berlin, betont einmal mehr die Notwendigkeit, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, die den weltweiten Temperaturanstieg mit hoher Sicherheit auf 1,5°C zu begrenzen. „Dazu müssen wir in Deutschland möglichst innerhalb der nächsten 20 Jahre klimaneutral werden. Weder das aktuelle Reduktionstempo der Treibhausgasemissionen noch die von der Regierung geplanten Klimaschutzmaßnahmen reichen dafür auch nur ansatzweise aus. Es geht jetzt darum, sofort zu handeln. Erneuerbare Energien sind in der Lage, schnell, sicher und mittlerweile auch zu vertretbaren Kosten unsere gesamte Energieversorgung zu decken.“

Karen Helen Wiltshire, Stellv. Direktorin des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), weißt darauf hin, dass die Klimawandelfolgen als ersten an den Küsten zu spüren sind: „Der menschliche Lebensraum, insbesondere die Küste, wo in Zukunft immer mehr Menschen leben müssen, ist hochgradig gefährdet durch den Meeresspiegelanstieg. Auch die Belastungen, die zum Beispiel durch Fischerei und Tourismus entstehen, werden den Druck auf die Küsten weiter zunehmen lassen. Wir müssen umgehend handeln, globale Küstenmanagementpläne sind unabdingbar.“

Scientists For Future gehen dabei auch auf die gesundheitlichen Gefahren des Klimawandels ein. Für Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt und Wissenschaftsjournalist eine notwendige Konsequenz: „Ärzte müssen darauf hinweisen, wenn Leben bedroht ist. Die Klimakrise ist eine größten Gesundheitsgefahren der Zukunft. Nach internationalem, wissenschaftlichem Konsens drohen Wasser- und Nahrungsmangel, direkte Auswirkung der Überhitzung auf den menschlichen Körper und neue Infektionskrankheiten. Gleichzeitig bieten die notwendigen Veränderungen in Mobilität und Ernährung sehr viele Vorteile, weil sie für Mensch und Planet gesünder sind.“
 
Die Stellungnahme kann noch bis Donnerstag, 14.3.2019, 23.59 Uhr von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter www.scientists4future.org unterzeichnet werden. Die endgültige Zahl der Unterzeichnenden wird am Freitag, 15.3.2019 auf der Fridays For Future-Demonstration verkündet.

Kontakt: XXmitmachen@scientists4future.org